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Android-Director John Lagerling im NYT-Interview zu Nexus-Preisen und -Herstellerwahl

Nexus 4Die New York Times hat mit John Lagerling (director of business development for Android) ein Interview geführt. Er äußert sich unter anderem zu den Preisen der Nexus-Geräte. Laut Lagerling wollte man beweisen, dass ein Smartphone mit der aktuellsten Technologie nicht 600 US-Dollar kosten muss. Das Nexus 4 wird in den USA ab 299 US-Dollar angeboten. Die Höhe der Marge sieht man als manchmal unangemessen an. Beim Nexus 7 verweist er darauf, dass die Preissprünge für mehr Speicher relativ überschaubar ausfallen. Die Preisaussagen dürften nichtzuletzt gegen Apple gerichtet sein, dass beim iPhone extrem hohe Margen hat. Apple soll beim iPhone Margen von an die 70 Prozent haben.

Lagerling begründet außerdem die Auswahl der jeweiligen Nexus-Partner. In den Fällen von LG und Asus waren beide Firmen einfach aktuell mit interessanten Geräten beschäftigt. Im Falle von Samsung hat Google vor allem das Highend-Display für das Nexus 10 interessiert. Viele warten darauf, das Google zusammen mit seiner neuen Tochter Motorola an einem Nexus-Gerät arbeitet. Mit dem Motorola Xoom hatte man dort bereits ein “Lead-Gerät” veröffentlicht. Aber am Ende ist Motorola aus sicht des Android-Teams eine Firma wie jede andere und muss für ein Nexus-Gerät etwas entsprechend interessantes anbieten können.

Im Bereich Tablet-Apps gibt es zu, dass es noch zu wenige gibt. Allerdings sieht man mit dem Erfolg des Nexus 7 deutlich stärkeres Interesse seitens der Entwickler eine tabletoptimierte Android-App anzubieten.

Über Jojo

Kopf hinter Androider. Blogger seit 2005. Seit über 10 Jahren PHP-Frickler aus Überzeugung. Werder Bremen-Fan und Golf-Newbie.
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