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AT&T und Google streiten sich über Android-Updateprozeß

Google LogoAT&T-CEO Randall Stephenson hat den schwarzen Peter für die langen Update-Wartezeiten Google zugeschoben. Folgende Aussage hat heute die Runde gemacht:

Google determines what platform gets the newest releases and when. A lot of times, that’s a negotiated arrangement and that’s something we work at hard. We know that’s important to our customers. That’s kind of an ambiguous answer because I can’t give you a direct answer in this setting.

Im Ergebnis wird für mich dabei gar nicht ganz klar worüber er redet. Vielleicht weis er es auch selber nicht so genau. Was im Android-Universum bezeichnet er als Plattform?

Google hat die “Kritik” nicht auf sich sitzen lassen und seinerseits eine Stellungnahme veröffentlicht:

Mr. Stephenson’s carefully worded quote caught our attention and frankly we don’t understand what he is referring to. Google does not have any agreements in place that require a negotiation before a handset launches. Google has always made the latest release of Android available as open source at source.android.com as soon as the first device based on it has launched. This way, we know the software runs error-free on hardware that has been accepted and approved by manufacturers, operators and regulatory agencies such as the FCC. We then release it to the world.

Google scheint die Aussage von Stephenson auch nicht nachvollziehen zu können. Demanch gibt es keine Verhandlungen vor dem Start neuer Geräte. Außerdem erklärt Google, dass man den Android-Quellcode nach dem Verkaufsstart des ersten Gerätes mit dieser neuen Version veröffentlicht. So möchte man sicher gehen, dass diese auch einwandfrei funktioniert. [via 9to5google]

Über Jojo

Kopf hinter Androider. Blogger seit 2005. Seit über 10 Jahren PHP-Frickler aus Überzeugung. Werder Bremen-Fan und Golf-Newbie.
  • roberto

    Ich erinnere mich an eine Aussage einer Motorola-Managerin, die sagte 2/3 der Zeit
    werde für die Anpassung der Oberfläche verwendet (verschwendet).
    Ausserdem stehen stabile Versionen der CustomRoms meist nach 4-6 Wochen zur Verfügung.
    Demnach sind die Hersteller schuld und nicht Google.
    Gerade Samsung sollte sich überlegen nicht tausende Geräte in noch mehr Versionen (verschiedene Chipsätze) zu veröffentlichen, sondern wenige Serien mit ein paar Geräten.

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