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Car Locator App: aufwärts – abwärts – aufwärts

Im Frühjahr gab es die interessante Erfolgsgeschichte von Edward Kim. Dieser hat mit seiner selbst entwickelten Android-App Car Locator monatlich Einnahmen im fünfstelligem Bereich erzielt. Für längere Zeit wurde es um ihn dann allerdings ruhig. Er veröffentlichte keine weiteren Erfolgsstorys. Android and me hat nun neues von Kim veröffentlicht. Der Grund für die Stille waren zurückgehende Einnahmen. Statt über sein Leid zu plagen, hat er allerdings Schritte unternommen um die Einnahmen wieder zu steigern und befindet sich nun auf dem bestem Wege wieder neue Rekordeinnahmen zu erzielen:
Car Locator Sales
Grund für den Absturz war, dass die Car Locator App nicht mehr als “Featured App” im Android Market herausgestellt wurde. Dieser Umstand hat die Einnahmen auf 4.000 US-Dollar einstürzen lassen. Für einen einzeln arbeitenden Entwickler nun auch nicht so schlecht, aber nach den vergangenen Erfolgen sicherlich auch nicht zufriedenstellend.

Edward Kim hat zwei Gründe gefunden, die die Einnahmen der App beschränken: Raubkopien und die fehlende Verfügbarkeit von Kaufapps in vielen Ländern. Wobei letzteres zum Teil auch zu Raubkopien führt. Durch die Statistiken von Flurry kam er zu dem Ergebnis, das etwa viermal soviele Nutzer zu Raubkopien greifen als Nutzer die App käuflich erwerben. Durch einen “Android Licenser” begann er mit dem Versuch die Raubkopien einzuschränken und in der Tat sind in der Folge die Einnahmen wieder gestiegen. Hierbei muss der Nutzer innerhalb von 24 Stunden einen Code in der App eingeben um diese für dieses Gerät freizuschalten. Gleichzeitig ermöglichte dieser Schritt ihm die App direkt über Google Checkout in über 150 Ländern zu verkaufen und so nahezu 100 Prozent statt nur 70 Prozent der Einnahmen einzubehalten. Der Großteil der Einnahmen wird allerdings auch weiterhin über den Android Market generiert.

Mittlerweile hat auch Google Schritte unternommen um diese Problematik für Entwickler zu lösen. Es gibt seit August einen Lizenzservice und aktuell ist man dabei die Zahl der Länder mit Bezahlapps auf 34 zu erhöhen.

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