Die Android App Millionäre

von am 23. März 2011

Electricpig hat einen recht interessanten Artikel, der sich mit den wirtschaftlich erfolgreichen Android App-Entwicklern beschäftigt. Die Apps werden in drei Kategorien eingeteilt. Umsätze aus Verkäufen werden mit Kauf-Apps sowie aus In-App-Verkäufen generiert. Die dritte Variante ist Werbung.

Entwickler von Kauf-Apps
Electricpiglistet eine ganze Reihe erfolgreicher Kauf-Apps und hat dazu anhand der Downloadzahlen und Preise die wahrscheinlichen Einnahmen berechnet. Solch eine Rechnung bringt einige Unsicherheiten mit sich. So werden Preisänderungen im Laufe der Zeit nicht berücksichtigt, außerdem handelt es sich nur um Umsätze. Entwicklungskosten werden natürlich den Gewinn mehr oder weniger nach unten drücken. So berechnete Umsätze einiger Entwickler:
Better Android Apps 1,34 Mio. $
Lupis Labs 2,09 Mio. $
LevelUp Studio 0,93 Mio. $
Halfbrick Studios 0,24 Mio. $
Yonghz 1,81 Mio $

Entwickler von werbefinanzierten Apps
Das beste Beispiel für den werbefinanzierten Weg ist Rovio Mobile. Mit Angry Birds hat man einen der weltweit größten App-Erfolge über mehrere Plattformen hinweg geschafft und kürzlich eine große Finanzierungsrunde erhalten. Arron La steht hinter dem Advanced Task Manager. Die App ist heute nicht mehr aktuell, hatte aber in der Vergangenheit bereits Zahlen veröffentlicht. Die App gab es in zwei Versionen. Die Kauf-Version hatte zum damaligen Zeitpunkt 50.000 $ Umsatz erzielt. Mit der werbefinanzierten Version konnte ein Umsatz in Höhe von 29.000 $ erzielt werden.

In-App-Verkäufe
In diesem Bereich ist Spacetime Studios das beste Beispiel. Kürzlich wurden hier Umsatzzahlen im mittlerem vierstelligem Bereich für das RPG Pocket Legend bekannt.

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1 bugfrisch März 23, 2011 um 16:58

leider sieht man hier immernoch, dass die Entwicklung von Apps für Android noch nicht so profitabel ist wie sie sein könnte oder sollte (!)
Dies wird sich aber mit der steigenden Anzahl von Geräten und der steigenden Qualität von Apps bald ändern, vielleicht sogar schon ende 2011 oder spätestens dann 2012

2 Jojo März 23, 2011 um 17:07

Hm? Ich würde eher das Gegenteil behaupten. Wiviel muss man denn mit einer App verdienen können? Es ist zwar angesichts der ungewissen Kosten schwer zu beurteilen, wie erfolgreich die Apps sind. Hinter den meisten Apps dürften aber keine riesigen Teams stehen.

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