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AVM FRITZ!OS 5.50, MyFritz!App und NAS-Streaming über die Fritzbox 7390

Android App: MyFritz

Mit der Fritzbox vertreibt die AVM GmbH die in Deutschland sicherlich bekannteste Router-Marke. Regelmässige Updates beheben nicht nur Bugs, sondern bringen auch immer wieder neue Features. So hat man in dieser Woche ein weiteres Update auf die FRITZ!OS-Version 5.50 veröffentlicht. Zum Start ist das Update nur für die Fritzbox 7390 verfügbar, soll dann aber bald für weitere Geräte folgen. Mit der neuen Version kommt auch eine neue Android App – MyFritz!App. Diese findet sich seit gestern im Google Play Store.

Android App: MyFritzMyFritz!App
Über MyFritz!App hat man über das Internet Zugriff auf die heimische Fritzbox. Über MyFRITZ! kann man auf die Dateien von FRITZ!NAS, die Liste der letzten Anrufe sowie Sprachnachrichten des Anrufbeantworters zugreifen. Mich interessiert vor allem die Möglichkeit auf mein Fritz!NAS zuzugreifen. Grade diese gefällt mir allerdings nicht. Statt zu streamen wird ein Video erst komplett heruntergeladen und kann erst dann angeschaut werden. Das setzt schon einmal voraus, dass entsprechend viel Speicher vorhanden ist. Außerdem muss das Video später wieder gelöscht werden.

Mit der FRITZ!App Media gibt es aber von AVM bereits eine App, in der dieser Punkt besser gelöst ist. Hier wird ordentlich gestreamt und man kann auch jederzeit an einen beliebigen Punkt im Video springen. Beide Lösungen bietet leider nur Smartphone-Usability – funktionieren aber auch auf Tablets problemlos.

Mein System: Fritzbox 7390, NAS, Sony-Fernseher, WD TV Live, Samsung Galaxy Tab 10.1
Seit einem Jahr habe ich die Fritzbox 7390 in Nutzung (auf Amazon). An dieser hängt außerdem ein NAS (Network Attached Storage). Simpel betrachtet, handelt es sich dabei nur um eine Festplatte die über einen USB-Anschluß direkt an der Fritzbox angeschlossen ist. Bei mir ist es die Western Digital My Book mit 2 TB Speicher (auf Amazon). Auf dieser sind neben Sicherungen auch viele Mediendateien abgelegt. Diese könnte ich zum Beispiel über meinen Sony Smart TV per Wlan abrufen. Allerdings bevorzuge ich hier meine WD TV Live (auf Amazon). Hier werden deutlich mehr Formate unterstützt.

Auf meinen Android-Geräten – ob nun Smartphone oder Tablet – gibt es verschiedene Apps, die das Zugreifen auf den NAS ermöglichen. MyFRITZ!App und FRITZ!App Media habe ich bereits genannt. Daneben gibt es aber natürlich noch viele weitere Apps die ähnliche Funktionalitäten bieten. Samsung installiert zum Beispiel auf seinen Geräten das selber entwickelte AllShare vor. Auch über den ES Datei Explorer kann man auf Fritz!NAS zugreifen und von dort streamen. Die perfekte App gibt es allerdings aus meiner Sicht bisher nicht. Da ist noch einiges Potential nach oben vorhanden.

FRITZ!DECT 200FRITZ!DECT 200 – Steckdosen per Smartphone steuern
Spannend wird es Anfang des kommenden Jahres. Dann wird AVM die intelligente Steckdose FRITZ!DECT 200 auf den Markt bringen. Diese lässt sich einfach zwischen Steckdose und Gerät einsetzen. So kann man zum Beispiel eine Lampe aus der Ferne an- bzw. ausstellen oder auch Zeitplänen steuern. Außerdem wird der Stromverbrauch gemessen. Passend zur Steuerung soll es dann auch eine App geben. Ein FRITZ!DECT 200-Gerät wird wahrscheinlich etwa 50 Euro kosten. Als Vorbote für dieses Produkt findet sich in der aktuellen Firmware-Version bereits ein Navigationspunkt “Smart Home”.

Über Jojo

Kopf hinter Androider. Blogger seit 2005. Seit über 10 Jahren PHP-Frickler aus Überzeugung. Werder Bremen-Fan und Golf-Newbie.
  • Uwe Bein

    FRITZ!DECT 200 gefällt mir nicht, weil DECT dabei immer laufen muss. Ich suche eine Lösung, in der die Box nur dann funkt, wenn die Steckdosen geschaltet werden.

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