Eine der Funktionen die Blackberry vermutlich positiv von der Konkurrenz unterscheidet ist der Blackberry Messenger (BBM). Nun hat Apple grade iMessages angekündigt. iMessages ähnelt dem BBM als auch der App WhatsApp (findet sich auch im Android Market). Die SMS wird hier durch eine Nachricht ersetzt, die über UMTS oder Wlan verschickt wird. Im Falle von iMessages können so alle iOS-Geräte miteinander Nachrichten austauschen. Zu den weiteren Features zählen Empfangs- und Lese-Bestätigungen, Schrifterkennung und End-to-End Verschlüsselung.
Die Chicago Tribune berichtet nun heute über das sinkende Wachstum der versendeten SMS. Direkt in die Smartphone-Plattformen integrierte Nachrichtendienste werden sich hier zukünftig sicherlich nicht positiv auswirken. So erwähnt die Chicago Tribune auch, dass auch Google bereits an einer Messaging-App arbeiten soll.
Alleine in den USA ist das Texting-Business ein 25 Mrd. Dollar-Business. Apps wie WhatsApp sind zu den kostenpflichtigen Diensten schon heute eine Alternative. Nur muss diese erst einmal installiert werden. Was im Falle von WhatsApp alleine für die Android-Plattform schon 5 bis 10 Millionen gemacht haben. Nach einem kostenlosem Jahr fallen für WhatsApp im zweitem Jahr übersichtliche 1,99 US-Dollar pro Jahr an. Dafür können neben Texten auch Bilder, Audio-Notizen und Videonachrichten verschickt werden.
Nach dem BBM greift Apple nun mit iMessages ein und auch Google dürfte nicht mehr solange auf sich warten lassen. Man muss allerdings abwarten welches dieser Systeme wirklich erfolgreich sein wird. Denn um die SMS wirklich zu ersetzen, müsste man auf allen Systemen präsent sein. Wenn Apple es iOS-Nutzern ermöglicht untereinander kostenlose Nachrichten zu schicken ist das nett, aber in einem Markt mit fast 50 Prozent Android-Marktanteil natürlich kein Ersatz für die SMS. Man darf also gespannt sein, ob sich Apple oder Google dazu durchringen auch für die Konkurrenzplattform eine App zur Verfügung zu stellen.
Für den Moment sei hier noch einmal WhatsApp empfohlen. Die App gibt es bereits für Android, Blackberry, iPhone und Nokia. Da muss man nur noch die Freunde dazu bewegen, sich ebenfalls die App anzuschaffen.
via Androinica
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