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Google ebooks geht online

Gestern hat Google nicht nur Android Gingerbread und das Nexus S bekannt gegeben, sondern auch Google ebooks gestartet. Mit dem schon seit einigen Monaten erwartetem Angebot geht Google damit auf Konfrontation zu Apple und insbesondere auch Amazon.

Was bietet Google ebooks?
Der größte Pluspunkt von Google ebooks gegenüber der Konkurrenz ist, dass es relativ geräteunbhängig genutzt werden kann. Google ebooks lässt sich auf jedem Gerät nutzen, das Zugriff auf das Internet hat. Hier kann es entweder über einen Browser oder eine App verwendet werden. Die Internetanbindung ermöglicht es, ein Google ebook von einem Gerät zum anderem an der selben Stelle weiterzulesen. Man startet auf dem Weg zur Arbeit mit seinem Smartphone, nutzt während der Arbeit ein Desktoprechner und greift abends auf dem Sofa zu einem Tablet PC.

Zum Start bietet Google ebooks 3 Millionen Bücher an. Einiges davon ist auf grund des Alters kostenlos, einige hunderttausend können käuflich erworben werden. Online findet sich der Google ebookstoren unter der Adresse books.google.com/ebooks. Von Deutschland aus lassen sich allerdings noch keine Bücher kaufen. Zum Start kommen nur die USA in den Genuß dieses Dienstes. Man kann allerdings auf die kostenlosen Angebote zugreifen.

Android App
Gleich zum Start gibt es bereits Apps für iOS und Android. Diese scheinen die wichtigsten Features zu beinhalten. Lassen sich aber leider derzeit nicht ohne weiteres von Deutschland aus installieren. Mobiflip hat einen Link zur .apk-Datei veröffentlicht. Über diesen Umweg lässt sich die App auch für Deutschland installieren. Allerdings gibt es derzeit wohl nur englischsprachige Bücher und kostenpflichtige Bücher gibt es für Deutschland noch nicht.

Google eBooks for Android Google eBooks for Android Google eBooks for Android

Google ebooks ist zum Start sicherlich nicht perfekt. Es fehlen noch einige kleine Features, die solch ein Produkt dann doch ein Stück angenehmer machen. Ein Beispiel hierfür wäre die Möglichkeit ein Wort zu markieren um dann mit einem weiterem Klick die Bedeutung zu erfahren oder zu suchen.

Bleibt zu hoffen, dass sich Google bald mit den deutschen Verlagen auf einen Deal einigt. Das gleiche gilt natürlich für Amazon und andere.

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