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Google legt bei EU-Kommission Beschwerde gegen Nokia und Microsoft ein

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Google hat bei der EU-Kommission Beschwerde gegen Nokia und Microsoft eingelegt. Den Bericht soll man außerdem an die US-Aufsichtsbehörde FTC geschickt haben. Man wirft den beiden Firmen vor, mit Patenten den Wettbewerb behindern zu wollen.

Nokia soll im September 2011 etwa 2000 Patente an den Patenttroll Mosaid Technologies übergeben haben. Google befürchtet nun, dass dieser die Konkurrenz mit Patentklagen überziehen soll. Berichten zufolge soll Mosaid die Einnahmen dann mit Microsoft und Nokia teilen. Ein früheres Versprechen von Microsoft diese Patente nicht gegen Konkurrenten einzusetzen, würde damit umgangen.

Ziel wäre es natürlich nicht zuletzt die Konkurrent zu stören und Android-Geräte teurer zu machen.

Google-Statement zur Beschwerde:

Nokia and Microsoft are colluding to raise the costs of mobile devices for consumers, creating patent trolls that sidestep promises both companies have made. They should be held accountable, and we hope our complaint spurs others to look into these practices.

Nokia und Microsoft haben sich zwischenzeitlich ebenfalls geäußert. Statt auf die konkreten Vorwürfe einzugehen, versucht man aber auf Verfehlungen von Google zu verweisen. Das Statement von Microsoft:

Google is complaining about patents when it won’t respond to growing concerns by regulators, elected officials and judges about its abuse of standard-essential patents, and it is complaining about antitrust in the smartphone industry when it controls more than 95% of mobile search and advertising. This seems like a desperate tactic on their part.

Nokia macht schon heute jährlich 500 Millionen Euro durch Patentlizenzen. Analysten sind der Meinung, dass diese Summe noch um einige hundert Millionen gesteigert werden könnte. [via heise und Reuters]

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