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Google unzufrieden mit Wachstum von Bezahl-Apps

Android MarketEinem Blogbeitrag auf Forbes zufolge zeigt man sich bei Google mit den Verkäufen von bezahlten Apps bei Google unzufrieden. Eric Chu (Google Android platform manager) hat sich hierzu auf der Inside Social Apps-Konferenz in San Francisco näher geäußert. Er ist zwar auch viele Antworten schuldig geblieben, aber es gibt doch ein paar neue Informationen über die Pläne von Google für den Android Market:

  • In-App-Käufe: Noch in diesem Quartal soll eine Bezahlmöglichkeit für In-App-Käufe eingeführt werden. Beispiele für solche Käufe sind Freischaltungen und virtuelle Güter. Entwickler dürften sich hierauf freuen.
  • Abrechnung über den Mobilfunkanbieter: In den USA hat man dieses im letztem Jahr zusammen mit AT&T eingeführt. Google hält es für ein wichtiges Feature für Nutzer und es soll helfen die Appverkäufe zu steigern. Allerdings ist die Einführung auch teuer und langwierig. Dieses Feature wird aber wohl auch endlich den Sprung aus den USA heraus schaffen.
  • Verbesserte Findbarkeit von Apps im Market: Chu hat verraten, dass es ein Team gibt, dass im Market nach Apps sucht, die die Regeln verletzen. Außerdem wird Google weiterhin am Ranking-Algorithmus des Market arbeiten und die besten Apps leichter auffindbar zu machen.
  • Mehr Social – Google möchte das Adressbuch für Entwickler öffnen.
  • HTML 5 – Soll helfen Android-Apps zu entwickeln.

Natürlich nimmt er hier nur zu einigen Punkten Stellung. Es gibt aber viele weitere Themen die uns heiß interessieren würden. Was ist aus der Integration von Paypal als Zahlungsmöglichkeit geworden? Wann kommt die Browserversion des Android Market? Außerdem gibtes immer noch viele Regionen der Welt in denen Bezahlapps nicht verfügbar sind. Außerdem ist die Einschränkung auf Kreditkarten zur Bezahlung ein großer Minuspunkt. Leider ist der Android Market ein Bereich in dem Google weiterhin weit hinter den Möglichkeiten liegt.

Androidnews legt in drei Punkten dar, wie Google mit wenigen Änderungen deutliche Verbesserungen erreiche könnte. Dazu bräuchte es nur mehr Bezahloptionen, einen besseren Market und ein Affiliate-System. Dem kann man nur zustimmen. Besonders dringen ist für uns eindeutig der Punkt Bezahloptionen.

Man darf im Jahr 2011 auf große Fortschritte hoffen. Bleibt natürlich zu hoffen das Google diese Hoffnungen auch erfüllt.

Über Jojo

Kopf hinter Androider. Blogger seit 2005. Seit über 10 Jahren PHP-Frickler aus Überzeugung. Werder Bremen-Fan und Golf-Newbie.
  • karl

    Die ersten 25 – 30 € für Apps sind bei mir schon verplant – ich habe einiges, das ich gerne kaufen würde. Aber Google will ja nicht (Lastschrift kann ja nicht so schwer sein, siehe Werbung), und so finde ich teilweise immer mehr OpenSource-Alternativen, die nicht mal über den Market laufen und der Entwickler keine 25 $ fürs Einstellen bezahlen muss :)

  • http://www.androider.de Jojo

    Ich glaube direkte Lastschrift werden wir in absehbarer Zeit nicht sehen. Für so kleine Beträge ist das zu teuer, kompliziert und zeitaufwendig. Selbst wenn Paypal integriert wird, bezweifle ich, dass man Beträge direkt per Lastschrift abrechnet, sondern wohl eher vorher sein Paypal-Konto müssen wird.

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