HTC hat bereits seit einigen Quartal mit Gewinnrückgängen zu kämpfen. Die letzten Modell konnten die Kunden nicht wie erhofft ansprechen. HTC schließt deshalb jetzt einige Standorte und wird 1.000 Mitarbeiter entlassen. Kürzlich war bereits bekanntgeworden, das man sich aus dem Brasiliengeschäft komplett zurückziehen wird. Außerdem wird man eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung im US-Bundesstaat North Carolina schließen.
HTC spricht von einem “nicht erheblichem” Stellenabbau und begründet diese mit saisonalen Maßnahmen sowie neuen staatlichen Regelungen. HTC hat aktuel 16.500 Beschäftigte – davon sind 4.000 in der Forschung und Entwicklung tätig. Laut Digitimes sind aber weitere Entlassungen durchaus möglich, wenn das Geschäft im zweitem Halbjahr nicht besser läuft.
Die Investmentbank Goldman Sachs erwartet für dieses Jahr einen deutlich Einbruch der Verkaufszahlen. In Nordamerika soll HTC nur noch 6,7 Millionen Geräte ausliefern – das wäre ein Minus von 68 Prozent. Auch in Europa ist der Rückgang mit 38 Prozent auf 5,8 Millionen Geräte recht deutlich. Weltweit erwartet man für HTC einen Absatzrückgang in Höhe von 28 Prozent.
Die Probleme von HTC sind schwer auszumachen. Möglicherweise leidet man ein wenig unter der Übermacht von Samsung. Dabei trennen HTC One X und Samsung Galaxy S3 sicherlich keine Welten. Immerhin hat HTC zuletzt noch Gewinne eingefahren. Insofern hat man dann auf etwas kleinerer Basis hoffentlich die Möglichkeit wieder Gas zu geben. [via Golem]
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