Die Financial Times berichtet, das HTC an einem eigenem Online Store arbeiten könnte. Dieser soll Ebooks, Magazine und Apps verkaufen. HTC soll derzeit in Taiwan ein kleines Team aufbauen, dass sich mit dieser Aufgabe beschäftigt. Später könnte dieses Team dann vergrößert und internationalisiert werden.
HTC-CEO Peter Chou hat sich in der Vergangenheit zu einem eigenem App Store geäußert, er sah darin wenig Wert. Auf der andere Seite hat er allerdings auch gesagt, dass es nicht mehr genug ist nur das Interface von Android anzupassen, man will tiefer in Android vorstoßen. Seine genauen Worte: “It is not enough to be skin-deep. We need to go bone-deep.”
Ob ein eigener App Store Sinn macht ist zumindest fraglich. Es gibt sicherlich Vor- und Nachteile für Anbieter und Kunden. Grundsätzlich wird es durch mehr App Stores für den Kunden natürlich ein Stück komplizierter. Auf der anderen Seite ist Auswahl aber meist etwas gutes für den Kunden. HTC könnte auf diesem Weg natürlich versuchen die Kunden stärker an die eigenen Produkte zu binden. Ähnliches scheint Verizon in den USA wohl mit einem eigenem App Store zu beabsichtigen. Selbst Amazon arbeitet an einem App Store für Android. Die Aufmerksamkeit die Android hier bekommt, zeigt den Erfolg des Betriebssystems, aber mehr als eine handvoll Stores dürfte nicht mit größerem Erfolg am Markt rechnen? Und der Android Market wird zweifellos der Hautmarkt bleiben. Die größte Sorge dürfte sein, dass die App Stores versuchen werden bestimmte Top-Apps exklusiv an sich zu binden.







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