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Intel zeigt Android-Smartphone und -Tablet mit Intel-Prozessor

Der Einstieg von Intel in den Markt mit Android-Smartphones und -Tablets zieht sich hin. Ob Intel damit Erfolg haben wird ist allerdings alles andere als sicher. Android ist im Kern nicht für die x86-Architektur gedacht, sondern für die ARM-Architektur. Intel muss daher erst Android auf die x86-Architektur anpassen. Immerhin zeigt man nun aber einen ersten Prototypen bzw. Referenzdesign. Der soll den Herstellern die Intel-Prozessoren schmackhaft machen:

Intel Phone x616

Optisch ist das okay, wenn auch iPhone-ähnlich. Wird aber sicherlich ohnehin in dieser Form nicht unbedingt auf den Markt kommen, sondern wird wie gesagt nur als Vorzeigeobjekt dienen. Allerdings können die Hersteller nach Belieben von diesen Produkten kopieren.

Intel kündigt Android-Smartphones und -Tablets mit Intel-Prozessoren für die erste Jahreshälfte 2012 an. Um das zu schaffen müssten die Produkte bereits bei den Herstellern in Entwicklung sein. Wir dürfen wohl für die CES gleich Anfang Januar Ankündigungen erwarten. Es bleibt aber abzuwarten, ob hier auch scho einer der “großen” Hersteller etwas vorzuzeigen hat.

Grundsätzlich bin ich zwar etwas skeptisch, aber die Technology Review konnte die Prototypen testen und scheint durchaus angetan zu sein. Das Smartphone verfügt über Power und kann immerhin Videos in Blu-Ray-Qualität abspielen sowie auch gleich auf einen Fernseher streamen. Laut Aussage von Intel bietet der eigene Prozessor im Vergleich mit aktuellen Top-Smartphones schnelleres browsern, mehr Grafikperformance und einen niedrigeren Energieverbrauch.

Intel kann einige Vorteile bei der Fertigkeit ausspielen. So wird man die Chips mit 28 Nanometern produzieren. ARM-Prozessoren werden aktuell mit 40 oder 45 Nanometer produziert, aber auch hier wird man 2012 auf 28 Nanometer umsteigen. Während Intel dann aber schon 2013 auf die Produktion mit 22 Nanometern umsteigen wird, folgen die Hersteller von ARM-Prozessoren wohl erst 2014. Diese Vorteile sollen Intel helfen, Marktanteile zu gewinnen. Diese “”kleineren” Fertigungstechniken helfen unter anderem dabei, den Stromverbrauch des Prozessors zu senken. Auf der anderen Seiten kann zum Beispiel Qualcomm auf ein immens Wissen bei der Entwicklung von mobilen Prozessoren zurückgreifen und wird bei der Integration von Funktionen in einen Chip für den Moment Intel noch einen Schritt voraus sein.

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