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Interessantes von HTC – Weniger Produkte mit stärkerer Differenzierung – HTC Sense und Tabletmarkt

HTC Logo - quietly brilliantKouji Kodera – seit zweieinhalb Jahren HTC Chief Product Officer – hat TheVerge Rede und Antwort gestanden. Die interessantesten Punkte aus Android-Sicht:

  • In der Vergangenheit war man vor allem darauf fokussiert, die aktuellsten und besten technischen Daten bieten zu können. Zukünftig soll es weniger Produkte geben. Die Produkte sollen in Bezug auf Hardware und Software aber klarer differenziert sein. Mit der One-Serie hat man hier den Anfang gemacht. Die neue Strategie lautet “less product, more exposure on those… and bringing some real differentiated factors to the market, rather than just bringing many new products.”
  • Man wird auch künftig an HTC Sense festhalten. Man will es auch weiterhin auf jedes Gerät bringen. Stock-Android sieht man vor allem auf den Nexus-Geräten im Einsatz.
  • Als einer der wenigen Smartphone-Hersteller arbeitet HTC profitabel – allerdings ist der Gewinn deutlich gesunken. Mit weniger Geräten sollten die Marketingkosten pro Gerät sinken. Man hofft wohl von den Geräten jeweils mehr Stückzahlen zu verkaufen.
  • Man zeigt sich auch am Tabletmarkt weiterhin interessiert. Seit der Veröffentlichung des letzten Android-Tablets habe man 6-7 Konzepte für ein Tablet entworfen. Diese aber letztlich alle verworfen. Bisher hat man noch nichts wirklich überzeugendes gefunden. Die Entwicklungsstrategie hört sich etwas nach Apple Steve Jobs an: “What we decided is we will really focus on our product, we will re-do it as many times as we need until we get a concept and a product that we feel comfortable with.”

Derweil berichtet HTC-CEO Peter Chou, dass das HTC Butterfly J sich in Japan großer Beliebtheit erfreut. Es ist das erste 1080p-Smartphone. HTC bemüht sich die Nachlieferungen zu erhöhen.

Über Jojo

Kopf hinter Androider. Blogger seit 2005. Seit über 10 Jahren PHP-Frickler aus Überzeugung. Werder Bremen-Fan und Golf-Newbie.
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