Sowohl mit Nvidia Tegra 2 als auch Nvidia Tegra 3-Prozessor hat Nvidia zumindest in der medialen Aufmerksamkeit gut punkten können. Der Tegra 2 krankte vielleicht ein wenig am mässigem Erfolg der Android-Tablets. Mit dem Nvidia Tegra 3 dürfte man auch dank Smartphones – wie zum Beispiel dem HTC One X – deutlich bessere Stückzahlen absetzen. Trotzdem schlagen sich auch manche Dual-Core-Prozessoren nicht so schlecht gegen den Quad-Core-Prozessor. Wie auch beim PC scheinen wir auch bei mobilen Prozessoren erst einmal bei 4 Kernen stehen zu bleiben.
Die Verbesserungen werden aus anderen Bereichen kommen. Einen große Sprung scheint die Verbesserung der Chip-Architektur mit sich zu bringen. Statt Cortex A-9 werden die Top-Prozessoren zukünftig auf Cortex A-15 setzen. Der Nvidia Tegra 4 wird sicherlich kommen, aber die Details sind noch nicht so klar. Alles andere als Cortex A15-Architektur wäre sicherlich sehr verwunderlich. Auch die Fertigungstechnik wird sich verbessern – hier darf man 28 nm erwarten. Auch beim GPU – dem Grafikprozessor – darf man noch einen Sprung erwarten. Für den Nvidia Tegra 4 darf man sich Hoffnungen auf eine Kepler GPU machen. Nvidia-CEO Jensen Huang hatte sich kürzlich in einer E-Mail begeistert zur Kepler-GPU geäußert und angekündigt sie auch in superdünnen Notebooks sowie Superphones zu verwenden. Neben besserer Performance soll die Kepler-GPU auch in Sachen Energieeffizienz punkten.
Für meinen Geschmack – im nachhinein betrachtet – wurde der Nvidia Tegra 3-Prozessor etwas übertrieben hochgejubelt. Für Smartphones bietet sich auch ein Cortex A-15 Dual-Core-Prozessor als spannende Alternative an. [via Fudzilla und Netbooknews]
Androider Newsblog zu Android-Smartphones und -Tablets

