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NFC für Deutschland – Telekom, Vodafone und O2 arbeiten gemeinsam dran

NFC kommt weltweit nur langsam in Fahrt. In den USA hat vor allem Google aktiv die Initiative ergriffen. Viele andere Firmen haben aber bereits Pläne in der Schublade oder befassen sich ebenfalsl bereits intensiv mit der Umsetzung. Unsere Hoffnung für eine schnelle Entwicklung in Deutschland war nun eigentlich so groß. Dazu gehlt manchmal etwas der Innovationswille bei hierfür wichtigen Playern. Nun macht uns das Handelsblatt mit einer Meldung aber große Hoffnungen. Demnach arbeiten die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica O2 zusammen daran, das Bezahlen per Handy in Deutschland zu etablieren.

Dazu möchten die 3 Mobilfunkgiganten auf dem deutschem Markt noch in diesem Jahr die “Mpass GmbH” an den Start bringen. Schon seit 2009 kooperien die 3 bei Mpass ohne allerdings irgendetwas nennenswertes vollbracht zu haben. Hierfür werden die langen Wege in großen Konzernen verantwortlich gemacht. Die Mpass GmbH soll hier die Entscheidungswege entscheidend verkürzen.

Eine wichtige Initiative wird das Verteilen von kostenlosen NFC-Stickern Anfang 2012 werden. Dadurch wird jedes Handy zum Bezahlen nutzbar sein. Voraussetzung ist lediglich SMS empfangen zu können. Der Sticker wird dabei einfach ins Batterifach gelegt. Den Bezahlvorgang startet man dann einfach, in dem das Handy an ein Lesegerät gehalten wird. Die Abrechnung soll dann über die Mobilfunkrechnung oder die Prepaid-Karte erfolgen. Aktuell werden hierfür vor allem Verhandlungen mit Schnellrestaurants, Drogerien und Coffeeshops geführt.

Hoffen wir, das sich NFC dann doch schneller als gedacht in Deutschland etabliert. Die Mobilfunkanbieter versuchen hier offensichtlich selber ins Geschäft zu kommen und nicht Google, Banken oder Kreditkartenanbietern das Feld zu überlassen. Aufgrund der Marktgegebenheiten in Deutschland dürfte man durchaus gute Chancen haben. So werden sich die Kreditkartenanbieter aufgrund ihrer Verbreitung in Deutschland immer noch eher schwer tun. Man scheint auch richtig erkannt zu haben, dass es dazu einer flexiblen und schnellen Handlungsweise braucht. Wir sind gespannt.

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