
Einige haben bereits lange auf den Notion Ink Adam gewartet. Heute wurde er endlich “enthüllt“. Besonders englischsprachige Blogs haben regelmässig über den Tablet PC von Notion Ink berichtet. Wir haben uns mit den wichtigsten Fakten beschäftigt:
Ausstattung
Der Notion Ink Adam ist mit einem NVidia Dual Core Tegra 250-Prozessor ausgestattet. Den 10,1 Zoll Bildschirm gibt es in 2 Varianten – als LCD oder Pixel IQ. Das Pixel IQ-Display lässt sich in einen E-Ink-Modus umschalten. Dies spart beim Lesen von Büchern viel Strom und erleichtert das Lesen bei direkter Sonneneinstrahlung. Die weitere Ausstattung des Notion Ink Adam: 1 GB DDR2 RAM, 1 GB SLC, 8+ GB Flash, 2 x USB 2.0, Mini USB, HDMI, microSD-Kartenleser, Dockingport, WLAN – 802.11 b/g/n, Bluetooth 2.1, A-GPS, Beschleunigungssensor, Umgebungslichtsensor, digitaler Kompass, 3,2-Megapixel-Kamera und eine drehbare Kamera. Außerdem werden Adobe Flash und Adobe Air unterstützt. Die Abmessungen lauten 191 x 269 x 14 mm. Das Gewicht soll etwa 725 Gramm betragen.
Welche Android-Version genau zum Einsatz kommt ist nicht ganz klar. Man hat hier aber durch Eigenentwicklung sehr stark eingegriffen.
6 Varianten
Es gibt den Notion Ink Adam gleich in 6 unterschiedlichen Varianten: LCD (wi-fi only), LCD + 3G -900 series, LCD + 3G -850 series, Transflective (Wi-Fi only), Transflective + 3G -900 series und Transflective + 3G -850 series. Auf verschiedene Farbvarianten hat man verzichtet. Der Standard-Adam kommt in schwarz mit einem weißem Streifen. Dieser kann mit Streifen in anderen Farben ersetzt werden.
Preise
Am günstigstem ist die LCD Wi-Fi mit 375,33 $ (284 Euro). Es folgt die 3G-Version mit 425,33 $ (322 Euro). Die Transflective-Version (mit Pixel Qi) wird bei einem Preis von 499,95 $ (378 Euro) starten. Die 3G-Variante kostet 549,99 $ (416 Euro). (Zu diesen Preisen kommt vermutlich noch Zoll hinzu.)
Verfügbarkeit
Vorbestellungen werden ab morgen angenommen. Die oben genannten Preise gelten für alle Länder. Für die Auslieferung arbeitet man mit DHL zusammen.
Fazit
Das liest sich soweit alles ganz gut, daher hier noch unser “aber”: Insgesamt gibt es sehr wenig Bilder vom Produkt selber zu sehen. Außerdem sagt man nicht eindeutig, auf welcher Android-Basis man die eigenen Anpassungen vorgenommen hat. Zudem dürfte man als Tabelt PC (derzeit) noch keinen Zugriff auf den Android Market haben. Beim Direktkauf im Ausland kommt man auch nicht in den Genuß des deuschen Rückgaberechtes im Versandhandel. Auch zur gewährten Garantie hat man sich noch nicht geäußert. Wann man wirklich liefern kann, hat Notion Ink ebenfalls noch nicht beantwortet. Unsere Empfehlung lautet daher: Zumindest abwarten bis erste Bilder, Videos und Tests auftauchen und weitere Details geklärt sind. Am besten abwarten bis es auch direkt in Deutschland gekauft werden kann.
Zumindest die ein oder andere Frage wird sich sicherlich im Laufe der kommenen Stunden und Tage beantworten.
Update: Der Versand soll am 6. Januar starten.







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Pixel IQ klingt sehr interessant. Auch Design und funktions-list sind kling richtig gut
Kritischer sehe ich Eden: So wie es aussieht hat man endlos Zeit investiert um coole Tablett Funktionen für Android zu entwickeln. Von denen jetzt 80% auch in Honeycomb zu finden sind. Damit sind diese Funktionen keine Alleinstellungsmerkmal mehr. Im Gegenteil: Der Durchschnitts-Benutzer wird ein update auf Honeycomb verlangen – no matter what. Und der Durchschnitts-Benutzer wird seine Applikationen ggf. für Mainstream Honeycomb upgraden aber eben nicht für einen Fork wie Eden.
Ich hoffe das das Nexus S trotz fehlender SD-Karte eine Erfolg wird damit die Herstellen endlich lernen das OS-Enhancements nur dann ein erfolgreiches Alleinstellungsmerkmal sind wenn dadurch zeitnahe OS-Upgrades nicht verhindert werden.