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Telefónica O2 kündigt Start von mobilem Bezahlsystem an

mpass LogoMit Mpass möchten die deutschen Mobilfunkanbieter Telefónica O2, Telekom sowie Vodafone selber im Bereich der mobilen Bezahlmöglichkeiten mitmischen. Als erster hat nun Telefónica O2 auf der DLD-Konferenz den Start angekündigt. Ab Februar sollen O2-Nutzer ihr Smartphone für Zahlungen an andere Smartphone-Besitzer nutzen können. Dazu muss man lediglich die Mobilfunknummer des Empfängers kennen. Aus Sicherheitsgründen wird man hier zunächst den maximalen jährlichen Überweisungsbetrag auf 2.500 Euro begrenzen.

Im Februar wird man außerdem einen Feldversuch starten. Hier werden Besitzer von Samsung Galaxy Ace 2 und Galaxy S3 eine NFC-fähige SIM-Karte erhalten. Mit dieser wird man dann an den von Mastercard betriebenen Paypass-Terminals bezahlen können. In Deutschland soll Paypass aktuell in 8.000 Geschäften nutzbar sein. Zur Abwicklung der Transaktionen wird hier O2-Wallet mit einem mpass- oder Girokonto verbunden. Telefónica soll dabei keine Bankdaten einsehen können. Als nächsten Schritt plant man die Integration von Kreditkarten in die NFC-Technik.

Relativ fraglich erscheint mir allerdings, warum man eine NFC-fähige SIM-Karte statt des ohnehin bereits vorhandenem NFC-Chips nutzen will. Mir scheint es sich am Ende nicht mehr als ein NFC-Sticker zu sein. Die Nutzung des im Smartphone integriertem NFC-Chips scheint mir sogar deutlich sicherer zu sein. Diesen kann man je nach Bedarf aktivieren bzw. deaktivieren sowie zusätzlich eine Pin-Abfrage oder anderes für mehr Sicherheit einbauen. Allerdings müssen auch bei mpass Beträge über 25 Euro per Pin bestätigt werden. Hier dann aber wohl am Terminal des Geschäftes. [via heise]

Über Jojo

Kopf hinter Androider. Blogger seit 2005. Seit über 10 Jahren PHP-Frickler aus Überzeugung. Werder Bremen-Fan und Golf-Newbie.
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