Neuigkeiten

Statistiken zu Android: US-Marktanteile und Entwickler-Prioritäten

NPD Group mit Zahlen zum US-Smartphonemarkt

Die NPD Group hat einige Zahlen zum US-Smartphonemarkt veröffentlicht. In einr recht anschaulichen Grafik zeigt man die Entwicklung der Marktanteile seit 2006:

NPD Q3 2011

Die Zahlen erklären sich wohl von selber und sind auch keine große Überraschung. Abgesehen von Android und iOS droht der Rest in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen. Selbst RIM kommt ins Trudeln. Herausforderer Windows Phone 7 tut sich ebenfalls schwer und es bleibt abzuwarten, ob man mit Hilfe von Nokia für den notwendigen Schwung sorgen kann.

Aus Android-Sicht weniger positiv ist die folgende Übersicht. Sie zeigt nach wievielen Monaten die Nutzer auf ein anderes Smartphone wechseln:

Smartphone Nutzungsdauer

Dadurch, dass die Grafik erst bei 15 Monaten ansetzt sieht das natürlich nun besonders extrem aus. Man muss aber natürlich in Frage stellen, warum Android-Nutzer deutlich schneller auf ein neues Gerät wechseln. Dafür gibt es eine ganze Reihe von möglichen Gründen. Auf negativer Seite kann man anführen, dass die Nutzer mit ihrem Gerät unzufrieden waren oder nicht ausreichend mit Updates versorgt waren und sich daher ein aktuelleres Gerät gekauft haben. Auf der anderen Seite sind viele Android-Nutzer wohl mit einem günstigem Gerät eingestiegen und wollen sich vielleicht etwas besseres leisten. Außerdem gibt es bei Android einfach auch deutlich häufiger neue Geräte. Und der typische iPhone-Nutzer musste zuletzt immerhin 15 Monate auf die neue Generation warten. Wir können bezüglich der Gründe angesichts fehlender Daten aber nur im Nebel stochern … [via Androinica]

Zahlen von Flurry zu Apps

Aus Android-Sicht ebenfalls nicht optimale Zahlen kommen von Flurry. Flurry bietet einen Analytics-Dienst für Apps an . Den haben in 2011 etwa 50.000 neue Apps in Anspruch genommen. Diese sind die Basis für die folgende Grafik:

Flurry

Demnach starten zumindest auf Flurry im Vergleich zu Android noch immer deutlich mehr iOS-Entwickler ein Projekt. Die nächste Übersicht zeigt einen Umsatzvergleich. Hier hat man In-App-Umsätze von ein paar gut verbreiteten Apps herangezogen:

Flurry: In-App Umsatz

Ich bin mir nun nicht sicher, wie ernst man die Zahlen von Flurry nehmen sollte. Es stellt sich zum Beispiel die Frage, ob Android-Entwickler genauso häufig auf die Dienste von Flurry zurückgreifen, wie es iOS-Entwickler tun. Und was Umsätze angeht sollte man nicht vergessen, dass eine Reihe von Android-Apps hier auf Werbung setzt. Ein wichtiger Grund hierfür geht sicherlich zulasten von Google, die bei den Bezahlmöglichkeiten einfach sehr unbefriedigende Optionen bieten.

Über Team

Nach oben