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Werbung in Apps ist ein unnötig großer Energiefresser

Android Stromverbrauch

Eine Untersuchung der Purdue Universität in Indiana beschäftigt sich mit dem Stromverbrauch von werbefinanzierten Apps. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass ein guter Teil des Stromverbrauches von Apps auf das Anzeigen von Werbung zurückzuführen ist. Das ist nun wenig überraschend. Für das Anzeigen von Werbung wird zum Beispiel die Internetverbindung benötigt und auch auf GPS zur Standorterkennung wird durchaus zurückgegriffen.

Für die Untersuchung mussten folgende drei Apps herhalten: Angry Birds, FreeChess und die New York Times. Ein extremes Bild gibt zum Beispiel Angry Birds ab. Hier werden nur 20 Prozent der Energie für Spielberechnungen und Ausgabe verbraucht. 45 Prozent sollen auf die Positionsfindung mittels GPS “verbraten” werden. Auch die zur Anzeige der Werbung gebrauchte Internetverbindung soll sich nicht stromsparend verhalten. Die Schuld an der Stromverschwendung kann man allerdings nur bedingt Rovio anlasten. In erster Linie müsste hier der Werbevermarkter aktiv werden.

Man muss das Thema jetzt nicht überdramatisieren. Es geht letztlich nur um einen kleinen Teil des Energieverbrauches. Es ist aber durchaus ärgerlich, dass zum Beispiel die Werbeanbieter ihre Codes nicht gut optimiert haben. Selbst das zu Google gehörende AdMob nicht. [via Phandroid]

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