Eine aktuelle Auswertung von Nielsen zeigt, das Android mittlerweile das führende Smartphone-Betriebssystem in Deutschland ist. Demnach kommt Android auf 30 Prozenz. Nokia kann sich mit Symbian noch überraschend gut bei 29 Prozent halten. Apple folgt mit iOS und 23 Prozent Anteil auf Platz 3. RIM ist mit 5 Prozent Anteil dann bereits relativ abgeschlagen. Für andere Betriebssystem bleiben dann noch 13 Prozent über. Die FAZ hat die Zahlen etwas anschaulicher dargestellt.

Leider wird für mich nicht ganz deutlich auf welche Anteile man sich hier bezieht. Es ist natürlich zu vermuten, dass es sich um Anteile an den Smartphone-Verkäufen handelt. Außerdem bleibt offen, in welchem Zeitraum diese Zahlen erhoben wurden. Etwas Schade …
Auch von ComScore gibt es aktuelle Zahlen. Hier fasst man die großen 5 EU-Länder Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien in einer Auswertung zusammen. Ausgewertet wurden hier die Anteile der Betriebssysteme nach Smartphone-Nutzern.

Hier profitiert Symbian natürlich von den Verkäufen der letzten Jahre. Hinzu kommt noch, dass es ein 3-Monats-Durchschnitt ist. Insofern deutet sich hier nur an, wie dramatisch sich die Marktsituation bei den aktuellen Verkäufen geändert hat.
Noch spannender ist allerdings die folgende Auswertung. Die zeigt welche Länderpräferenzen beim Hersteller von Android-Smartphones bestehen:

Laut ComScore gab es im Juli 2011 in Deutschland 4 Millionen Smartphone-Nutzer. Damit liegen wir leider sogar noch hinter Frankreich auf Platz 3 in Europa. Insgesamt streiten sich HTC und Samsung derzeit um die Position des führenden Android-Herstellers in den EU5. Das sieht auch in Deutschland ziemlich ähnlich aus. Zuletzt lag Samsung mit 32,4 Prozent knapp vor den 29,8 Prozent von HTC. Sony Ericsson ist mit 14,6 Prozent die Nummer 3. LG mit 6,8 Prozent abgeschlagen. Motorola hingegen mit 7,8 Prozent überraschend stark und deutlich besser positioniert als in den 4 anderen EU-Ländern. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass wird es hier mit einem zum Ende Juli endenden 3-Monatsdurchschnitt zu tun haben. Es ist also auch nur eine Momentaufnahme und Hersteller profitieren ggf. auch hier von Verkäufen der Vergangenheit.
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